Deichgesang
Wenn mein Körper aus dem Takt geraten ist, dann hilft manchmal der Gesang: III-EEE-AAA-OOO-UUU. Vokale wirken auf den Organismus. Man fühlt Weite.
Im Westen und Osten wurden die Wirkungen der Vokale (Selbstlaute) und Konsonanten (Mitlaute) mit ihrem besonderen Rhythmus intensiv erforscht: Vokale sind sog. Hall- oder Raumlaute. Sie rufen ein Gefühl von Weite, Höhe und Tiefe hervor; entsprechend spürt man die Vibration in den einzelnen Körperbereichen.
Der hellste Vokal I ist im Kopf zu spüren und regt die Hirntätigkeit an. Das E weitet und entspannt uns im Hals- und Nackenbereich sowie im oberen Brustraum, entspannt das Zwerchfell und tut allen Verdauungsorganen gut, während das A die Brust füllt und weit über den Körper hinausschwingt. A stärkt das Herz. Das O trifft die Körpermitte und wirkt im Solarplexus, wärmt und ist ebenso Balsam für dieVerdauungsorgane, insbesondere für die Leber. Ein U geht in die Körpertiefe, in das Becken und fördert das Durchhaltevermögen.
Übung: Ihr könnt bei jedem Atemzug einen einzelnen Vokal singen oder gleich alle in einem. Die ideale Reihenfolge für die Mundstellung ist: III-EEE-AAA-OOO-UUU
(mehr s. Gertrud Hirschi, die Mantraexpertin)
Neue Texte von Karin Warncke abonnieren
Erhalte neue Texte automatisch per E-Mail, wenn sie erscheinen.
Du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Weitere Informationen findest du in der Datenschutzerklärung. Fragen oder Abmeldung: karin.warncke@gmx.de